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Ruhe. Bitte.

Trifft eine Schallwelle auf eine Oberfläche, wird ein Teil reflektiert, ein anderer Teil vom Material der Oberfläche absorbiert (in Wärme umgewandelt). Diesen Verlust an Energie nennt man Absorption.

Der Schallabsorptionsgrad wird durch den Wert as beschrieben und gibt das Verhältnis von absorbierter zu auftreffender Energie an. Er wird frequenzabhängig von 125 Hz bis 4000 Hz (in den 6 Oktav-werten) ermittelt. Ein Wert von 0 entspricht einer totalen Reflexion, ein Wert von 1 einer totalen Absorption. Die Messung erfolgt nach DIN EN ISO 354.

Die Schallabsorption ist deshalb von großer Bedeutung, da mit ihr das komplexe Schallverhalten im Raum gesteuert werden kann.

Teppichböden sind grundsätzlich hervorragende Schallabsorber und erreichen frequenzabhängig Werte von bis zu 0,90 as, was bedeutet, dass 90% der Schallenergie absorbiert wird.

Broschüre Specials: Akustik-, Klima-, Magnetteppichböden

Zum Vergleich: bei Hartbelägen liegt die Schallabsorption im Allgemeinen bei max. 0,5 – 0,10 as (= nur 5 – 10% der Schallenergie werden absorbiert).

Werden Teppichböden zusätzlich noch mit speziellen Akustikfilzen ausgestattet, kann auch im unteren Frequenzbereich bei 500Hz – 1.000Hz die Schallabsorption um den Faktor 4-5 verbessert werden. Dies hilft oft aufwändige Maßnahmen mit Akustikmobiliar zu vermeiden.

Je nach Nutzung eines Raumes wird eine empfohlene optimale Nachhallzeit angestrebt. Sie ist die Zeit, die vergeht, bis der Schallpegel im Raum um 60 dB abgefallen ist. Nachhall entsteht als Folge wiederholter Schallreflexionen, die mit der Zeit immer weiter abgeschwächt werden. Für Räume mit Musikveranstaltungen liegt sie zwischen 1,5 – 3,0 s, bei Büroräumen bei etwa 0,55 s

Mit dem Einsatz von geeigneten Produkten mit abgestimmten Schallabsorptionsvermögen, lässt sich die benötigte Nachhallzeit erzielen.